Engagementtage Pfizer – Alle guten Dinge sind 3

Engagementtage Pfizer – Alle guten Dinge sind 3

I. 16.09.2015  Engagement im Wohnstift Otto Dibelius

„So ein Engagement ist etwas ganz Besonderes, man hat ja nicht so oft eine Gelegenheit, mit älteren Menschen in Kontakt zu kommen und dann auch noch in so einem schönen Garten“, resümierte eine Mitarbeiterin des Pharmaunternehmens Pfizer, die mit 7 weiteren Kolleginnen und Kollegen zum Wohnstift Otto Dibelius in Mariendorf gekommen war, um einen Nachmittag mit den Bewohnern des Wohnstifts zu verbringen.

Das Wohnstift verfügt über 420 Ein- und Zweizimmerappartements, in dem Senioren/-innen ihren Lebensabend in einer würdevollen und betreuten Umgebung verbringen und gestalten können.

Nach einigen Regenschauern in den letzten Tagen, erwartete alle ein wunderbarer Spätsommertag mit Temperaturen um die 24 Grad und viel wärmender Sonne. Genau das Richtige, um einen gemeinsamen Nachmittag im nahe gelegenen Britzer Garten zu verbringen.

Foto2Da einige Senioren schlecht zu Fuß oder gehbehindert sind, erhielten die freiwilligen Helfer von Frau Mannhold, der Sozialassistentin der Pflegeeinrichtung, erst einmal eine kleine Einführung im Umgang mit dem Rollstuhl. Es sieht immer so leicht aus, aber es ist schwerer, als man denkt: Insbesondere dann, wenn man Straßen überqueren muss und einen unebene Wege erwarten. Das Pfizer Team hatte sich aber schnell an den Umgang mit den Rollstühlen gewöhnt und es konnte losgehen: Und die Karawane rollt, wie es eine der Betreuerinnen nannte.

Berührungsängste gab es keine, weder beim Team von Pfizer noch bei den Seniorinnen. Es entstand schnell eine warmherzige Stimmung und bereits auf dem Weg zum Britzer Garten, dem Ziel des Ausflugs, wurde gelacht und sich rege unterhalten.

Foto3Der erste Stopp wurde beim Dahlienfeuer eingelegt. Von August bis Oktober ist dies eine Attraktion im Garten, denn die Farbenpracht der Blüten ist wirklich beeindruckend.

Man konnte sich gar nicht satt sehen an den vielen Blumen und verweilte gerne inmitten der verschiedenen Farbtöne, die sich über die große Wiese erstreckten.

Inzwischen waren alle Freiwilligen von Pfizer in Gespräche mit ihren Seniorinnen vertieft, Die Bewohnerinnen vom Wohnstift erzählten viel aus früheren Zeiten – eine ganze Menge, wenn man bedenkt, dass manch eine der Seniorinnen bereits 96 Jahre alt ist.

Foto6Der nächste Stopp wurde am Ententeich eingelegt und schon langsam regte sich bei der ganzen Gruppe der Appetit. Deshalb ging es auch bald weiter zu einem Besuch im Restaurant mit Kaffee und Kuchen und gemütlichem Beisammensein. Ein paar Minuten dauerte es bis jeder seinen Platz hatte, Stühle wurden gerückt, Rollstühle hin und her geschoben, doch bald hatten alle acht Seniorinnen ihre Plätze und ihre Begleiter neben sich sitzen. In geselliger Runde wurden Kuchenrezepte ausgetauscht und weitere Geschichten aus dem Alltag erzählt.

Auf dem Rückweg waren dann schon vertraute Tandems entstanden und so mancher betagte Rollstuhlfahrer bekundete seine Freude über das warme Wetter, den schönen Park und vor allem, den Ausflug gemeinsam mit anderen getan zu haben.

Im Wohnheim angekommen brachten die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen von Pfizer die Seniorinnen wieder auf ihre Zimmer und verabschiedeten sich von ihnen, was sichtlich schwer fiel, denn auch für die Ehrenamtlichen war es eine positive und freudige Erfahrung, v.a. bei der Erkenntnis, dass auch im Alter viel gelacht wird.

Vielen Dank für die tatkräftige und liebevolle Unterstützung!


II. 22.09.2015 Einsatz im größten Tierpark Europas

 

Bild2Der mit 160 Hektar Fläche größte Tierpark Europas kann dank der unermüdlichen Hilfe der Mitarbeiter von Pfizer aufatmen: Zwei große Wiesen sind von Heu und Sträuchern befreit. Das sieht gut aus und bietet zusätzliche Nahrung für die Tiere.

Unter dem gemütlich-interessierten Blicken einer Elchfamilie schwitzten knapp 50 Helfer an einem der wohl schönsten Herbsttage des Jahres. Dabei ergab sich für die tierischen und menschlichen Betrachter ein Bild, das durchaus Assoziationen zu van Ham oder Rubens weckte.

Nach einem stärkenden Imbiss und einem Besuch des Affengeheges, wo man den putzigenBild3 Jungtieren beim Zanken um das Futter zusehen konnte, machten sich die Mitarbeiter wieder an die Arbeit. Wer mit seinem Abschnitt fertig war, kümmerte sich um die Pflege der wegbegrenzenden Beete. Die betreuenden Mitarbeiterinnen aus der Gartenabteilung waren glücklich und dankbar über die Hilfe.

Der Tag wurde abgeschlossen mit zwei Führungen durch den Zoo. Besondere Attraktionen waren hier die Raubkatzen und Dickhäuter, denn die Nashörner- und Tigerfamilien haben kürzlich Nachwuchs erhalten. Währenddessen wurde vom Förderverein der Hauptstadtzoos der Grill angeworfen und ein Abschlussfest vor der malerischen Kulisse des Schlosses Friedrichsfelde organisiert. „Toller Tag! Es hat uns viel Spaß gemacht“, äußerte sich eine zufriedene Mitarbeiterin.


III. 24.09.2015 Streichaktion im Flüchtlingsunterkunft

Bild4In der Übernahme gesellschaftlicher Verantwortung für Flüchtlinge stellt sich Pfizer dem momentan wohl aktuellsten Thema in Deutschland. 48 Mitarbeiter haben sich bereit erklärt, in einer Flüchtlingsunterkunft den medizinischen Bereich im Erdgeschoss und die Räume für den Deutschunterricht im vierten Stock zu streichen. Acht Räume wurden in strahlendem Weiß gestrichen und ein Kinderzimmer in sanftem Gelb.

Dabei zeigten sich die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen extrem flexibel und kreativ in ihrer Herangehensweise an durchaus komplexe Situationen. Aufgrund der chronischen Unterbesetzung mit Personal mangelt es inBild5 den Unterkünften sowohl an Material als auch verantwortlichen Ansprechpartnern, was durch ehrenamtliches Engagement nur teilweise wettgemacht werden kann. Hier stellte Pfizer kurzentschlossen einen Kopierer für den Deutschunterricht, Farbe und Pinsel zur Verfügung. Als sich ein Engpass bei den Leitern ergab, brachten ein paar engagierte Mitarbeiter kurzerhand eigene Leitern von zuhause mit.

Es zeigte sich: Neue Herausforderungen sind für ein eingespieltes Team kein Hindernis. Geschafft und glücklich ging es dann nach Hause. Den ein oder anderen werden allerdings die lachenden Augen der Flüchtlingskinder über den Einsatz hinaus begleiten und zum nächsten Engagement ermutigen.

Die Stiftung Gute-Tat dankt allen Mitarbeitern für ihr Engagement. Ein ganz besonderer Dank geht an die tapfere Gruppe von Mitarbeiterinnen, die extra bis 17: 00 Uhr geblieben ist, um das Kinderzimmer fertig zu streichen und für den nächsten Tag vorzubereiten.

2017-02-01T13:26:09+00:00